Freisen 2018

Der Freisener Mittelaltermarkt umfasst eine Fläche von 90000 qm. Dieses Gelände ist aufgeteilt auf den eigentlichen Marktbereich, auf dem unzählige Händler ihre Buden aufgebaut hatten und dem Lagerbereich, wo in diesem Jahr 150 Lagergruppen ihr temporäres Heim errichteten. Auf der Homepage des Veranstalters (http://mittelaltermarkt-freisen.de) steht zu lesen, dass über 2000 Akteure erwartet wurden und sich über 100 Händlerstände und Handwerker auf dem Gelände tummeln. Eine mittelalterliche Stadt mit ca. 600 Zelten würde errichtet werden…

Das Lager

Donnerstag
Freitag
Samstag

Aufbau des Geländes von Donnerstag bis Samstag als Slideshow

2000 Akteure sind mir ein wenig hoch gegriffen, vielleicht mag es aber auch stimmen. Auf jeden Fall war „Die Sippe der Freien Raben“ im Lager vertreten. Das ist ja wohl die Hauptsache. Kamen nicht alle Besucher nur um uns zu sehen? Nein? Doch!

Wir begannen den Aufbau des Lagers am Mittwoch gegen 17 Uhr. Kurz zuvor hatte es geregnet. Alles war noch nass, aber auch kühler. Die Zelte standen schnell und das erste Feierabendbier wurde getrunken. Und es wurde kalt (bestimmt unter 20 Grad). Ich Dödel hatte nur ein T-Shirt dabei. Also musste mein Rechteckmantel mich wärmen.

Die erste Nacht kam und ging vorbei und dann wurde es heiß. Und es blieb heiß. Nein. Es wurde noch heißer. Immer heißer. An dem Samstag wurden 39 Grad gemessen. Abkühlung verschaffte mir ein nasses Leinentuch auf dem Kopf. Ich lief herum wie Scheich Kjarni das Kamel.

Kjarni ben Fadlan ibn Willison – Das Kamel
(Äh, nein. Mit seinen Kamelen) beim Beten.
Oh man, war das heiß. 39 Grad.

Das Wochenende

Am Samstag kamen die ersten Besucher. Es waren nicht viele. Bestimmt abgeschreckt von den Temperaturen blieben sie lieber zu Hause oder gingen schwimmen. Wir schwammen auch. In unserem eigenen Saft. Auch am Sonntag waren es nicht viele Besucher. Auf dem Marktgelände vielleicht mehr, im Lager weniger. Manche fanden den Weg zum Lagerbereich bestimmt nicht, denn das Lager ist vom Markt durch einen Wirtschaftsweg getrennt. Es standen keine (?) Hinweisschilder, dass es hinter diesem Weg weitergeht. Schade eigentlich. Hier sehe ich Verbesserungsbedarf.

Die Sippe der Freien Raben

Die Sippe der Freien Raben (Gruppenfoto)

Nachtimpressionen

Das Wochenende kam und ging. Es wurde Montag und der Abbau begann für mich recht früh. Kein Frühstück, alles ins Auto und heim. Kaffee gab es unterwegs. Die saubere Dusche und frische Klamotten lockten.

Und so ist es wieder vorbei. Sommermarkt in Freisen 2018. Das erste mal dort mit eigenem Zelt. Freisen, wir sehen uns wieder 2019.


Keramik.
Immer wieder Keramik.

Pingsdorfer Keramik
Pingsdorfer Keramik, gekauft bei Anke Zapf

Eigentlich habe ich ja genug. Ja. Es reicht. Meine Regale sind voll davon. Warum dann noch mehr. Ich verstehe es nicht. Und dennoch. Es musste sein. Es gibt so viel davon. Ich habe immer noch zu wenig. KERAMIK. Ich konnte doch nicht Anke mit all ihrer wunderschönen Keramik wieder nach Hause fahren lassen. Jetzt hat sie 2 Stück weniger zu transpotieren. Und ich habe 4 Stück mehr unter zu bringen. Vier? Ja. Denn ich habe noch einen Krug und eine Talglampe bestellt. Und ich freue mich schon darauf.


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Ihr wollt schwarz gebrannte fränkische oder Birka Keramik?
Oder soll es Pingsdorfer Keramik sein?

Krugmakeri Anke Zapf

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wendet euch an:
Anke Zapf
freu.lein@gmx.de